Begleitseminar Europa macht Schule & World meets School (LiCAU)

Im „Europa macht Schule & World meets School“-Begleitseminar bekommen internationale Studierende die nötige Vorbereitung, um ihr Projekt im Rahmen der jeweiligen Programme erfolgreich durchführen zu können. Es werden Grundlagen der Didaktik, Methodik, sowie der Projektplanung vermittelt. Im Zuge dessen werden die verschiedenen Schulsysteme der Welt herangezogen und kritisch hinterfragt. In diesem Seminar soll im Zuge unserer globalisierten Welt eine Annäherung an die verschiedenen Nationen unserer Erde mithilfe von Studierenden gelingen. Unter dem Motto „Wie gut kenne ich meine Welt wirklich?“ soll sich mit den kulturellen Besonderheiten der einzelnen Länder beschäftigt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Teilnehmenden selbst aktiv werden und die Aspekte ihres Heimatlandes vorstellen, die sie für wichtig erachten. Da dieses Seminar im Rahmen der Programme Europa macht Schule bzw. World meets School angeboten wird, sollen die Teilnehmenden in von ihnen erstellten Präsentationen zunächst das Schulsystem ihres Landes vorstellen. Die Seminarleitung selbst wird den Studierenden das deutsche Schulsystem näherbringen, damit diese eine Vorstellung davon haben, was sie konkret an den Schulen erwartet, wenn sie ihre Projekte durchführen. Weiterhin leistet die Seminarleitung einen Beitrag zur Entwicklung bzw. Weiterentwicklung didaktischer und methodischer Kompetenzen, da die Projektteilnehmenden, anders als die Seminarleitung, aus ganz unterschiedlichen Studiengängen kommen und nicht unbedingt das Lehramt anstreben. Sie sollen dennoch gut darauf vorbereitet werden, wie Unterricht in Schleswig-Holstein aussieht und wie man die Schülerinnen und Schüler in ihre Projekte sinnvoll integriert, damit ein Lernzuwachs bei den Teilnehmenden sowie Schülerinnen und Schülern erreicht wird. Die Seminarleitung versteht sich als MentorIn, die den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Seminare verbinden theoretischen Input mit interaktiven Phasen, in denen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse anwenden können und konkrete Unterrichtssituationen simulieren können. Dies soll ihnen die Angst nehmen, vor einer Schulklasse zu stehen und sie gleichzeitig auf wichtige Aufgaben von Lehrpersonen aufmerksam machen. Die Projektsicherung erfolgt nach der Durchführung in einer Abschlussveranstaltung, in der die TeilnehmerInnen zusammen mit ihren Schulen ihre Ergebnisse präsentieren. Die Form der Präsentation ist offen; Plakate, PowerPoint, Filme oder erstellte Objekte sind nur eine Auswahl an Darstellungsmöglichkeiten.

Das Angebot wird geleitet von Herrn Danny Drefahl und Hilke Niemann.