Gendersensible Prävention rechtsextremer Einstellungen (W)

Facetten rechtsextremer Lebenswelten und Ideologien der Ungleichwertigkeit sind sowohl für männliche als auch für weibliche Jugendliche anziehend. Rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen sind bei beiden Geschlechtern gleichermaßen anzutreffen. Eine Orientierung in die rechtsextreme Szene ist häufig geschlechtsspezifisch motiviert. So stellt für männliche Jugendliche die Suche nach einer ‚wahren’ und ‚echten’ Männlichkeit ein wichtiges Einstiegsmotiv dar, wohingegen für Mädchen unter anderem auch rollenspezifische Gründe ausschlaggebend sein können.

Als Ort in dem Jugendliche - unabhängig von ihrer politischen Orientierung - zusammenkommen und pädagogisch erreicht werden können, kann Schule zur Prävention von Rechtsextremismus mit gezielten pädagogischen Maßnahmen beitragen.

Der Workshop geht unter anderem auf folgende Fragen ein:

  • Wie sehen Geschlechterrollen im Rechtsextremismus aus und warum sind sie anziehend für Jugendliche?
  • Welche Möglichkeiten der gendersensiblen Prävention bestehen im Kontext Schule?
  • Gibt es pädagogische Ansätze zu geschlechterreflektierender Prävention?