Finanzierungsmöglichkeiten

Ein Auslandsstudienaufenthalt bringt häufig eine finanzielle Mehrbelastung mit sich. Daher ist es wichtig, dass Sie sich rechtzeitig nach geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten umsehen:

1. Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD): unterstützt mit dem Programm Lehramt.International Lehramtsstudierende mit Stipendien für ein- bis sechsmonatige Schul- oder Hochschulpraktika im Ausland.

2. ERASMUS+: fördert einen Auslandsaufenthalt in einer öffentlichen oder privaten Einrichtung in einem der 34 teilnehmenden Programmländer, sofern Sie an einer deutschen Hochschule regulär immatrikuliert sind.

3. PROMOS: soll einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Mobilität von Studierenden und Doktoranden*innen deutscher Hochschulen leisten. Es soll solchen  die Chance zu einem Auslandsaufenthalt bieten, deren Vorhaben oder Zielort in keines der vom DAAD oder von ERASMUS angebotenen strukturierten Programme passt. Siehe auch PROMOS im IC

4. Auslands-BAföG: können Sie häufig auch dann erhalten, wenn Sie im Inland keinen Anspruch auf Bafög haben, da für das Ausland andere Bemessungsgrenzen und Freibeträge gelten. Zudem ist es eine finanzielle staatliche Förderung für ein ganzes Studium, Teilstudium oder Praktikum im europäischen und außereuropäischen Ausland.

5. Bildungskreditprogramm der Bundesregierung: ermöglicht finanzielle Förderung von Ausbildung und Studium. Der Kredit kann online beantragt werden und soll zu zeitlich befristet und besonders zinsgünstig Konditionen zu erwerben sein.

6. Datenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: bietet Ihnen die Möglichkeit auch selbstständig nach weiteren Finanzierungsmöglichkeit zu suchen.

Als zentrale Anlaufstelle empfehlen wir Ihnen das International Center der CAU. Es koordiniert einen Großteil der internationalen Partnerschaften und Kooperationsprojekte der CAU und  berät zudem deutsche Studierende, Graduierte und Wissenschaftler zu Förderungsmöglichkeiten für Auslandsaufenthalte, wie z.B. geplante Schulpraktika im Ausland.